Komfortsuche

 

Suche Unterkunft nach Ortsname

Einfach Ortsname eintippen und Suchen-Button drücken.

Name des Ortes:

Suche nach Unterkunftsname

Einfache Suche durch Eingabe des Unterkunftsbetriebes, soweit bekannt.

Name der Unterkunft:

Volltextsuche in unseren Artikeln:

Geben Sie hier Ihren Suchbegriff ein und klicken dann auf "Suche starten".

Suche nach:

Gemeinde Tisens, (ital. Tesimo)

Ortsbeschreibung Gemeinde Tisens

Südlich von Meran gelegen, erstreckt sich die Gemeinde Tisens auf einer Meereshöhevon 300 bis 2000 m . Ca. 1800 Einwohner leben in den Orten und Weilern (Fraktionen) Tisens, Prissian, Gfyill, Grissian, Naraun, Platzers und Schernag.

Ca. 1000 Betten stehen in dem Gebiet für die 100. 000 Besucher, die jährlich hierher kommen, bereit. Seit den 60ger Jahren zählt der Tourismus neben der Landwirtschaft, dem Pendlerwesen und dem Handwerk zu den bedeutendsten Wirtschaftszweigen in der Region.

Funde aus prähistorischer Zeit zeugen von der frühen Besiedlung des Mittelgebirges auf St. Hippolyt, von Tisens und Prissian. Diese Orte waren bereits zur Römer – und Langobardenzeit bekannt und erwähnt worden. Zudem ist die Pfarrei Tissens, deren Einzugsgebiet große Teile des mittleren Etschtales umfasste, eine der ältesten und bedeutendsten im Land.

 

Die Pfarrkirche zu Maria Himmelfahrt in Tisens, wurde erstmals 1194 erwähnt. Ursprünglich in romanischem Stil erbaut, erfolgte im 16. Jh. die gotische Umgestaltung und 1986 eine umfassende Restaurierung. Der Hochaltar stammt aus dem Jahr 1896. Die Kirche schmücken Glasgemälde aus der Augsburger Schule, um 1520. Sehenswert sind auch der Taufstein mit Holzaufbau, das Herz – Jesu – Bild von 1796 und die Familiengrüfte der Grafen.

Fotograf: Claudia Pichler

Zahlreiche Burgen, Schlösser, Ansitze und Ruinen rund um das Burgendorf Prissian, verleihen der Landschaft zusätzlichen Charme und laden zur Besichtigung ein. Viele davon bestehen schon seit dem frühen Mittelalter. Zwei weitere Anziehungspunkte in der Gegend sind die alten, historischen Ortskerne von Prissian und Tisens, die mit großer Sorgfalt saniert werden. 

 

Schloss Wehrburg wurde im 13. Jh. erbaut und war über 500 Jahre im Besitz der Herren Andrian – Wehrburg. Um 1520 ließen sie es umbauen, ohne dass die Bausubstanz dadurch erhebliche Änderungen erfahren hätte. 1798 starb das Geschlecht aus.
Im Schloss befinden sich heute noch alte Öfen aus dem 16. und 19. Jh. Die Schlosskapelle wurde im 15. Jh. erbaut und ist dem hl. Erasmus geweiht. Hier kann man ein außergewöhnliches Fresko, sowie eine Pietà aus der Zeit um 1420 bewundern.
Fotograf: Claudia Pichler

Um 1900 ließ der neue Besitzer der Burg, Albert von Eperjessey, ungarischer Graf und K.u.K. –Gesandter in Teheran die Wehrburg gründlich restaurieren. 1957 wurde die Burg vom Prissianer Mohrenwirt Hermann Holzner gekauft, und in ein Hotel umgewandelt, das sich heute im Besitz von Jakob Holzner befindet.

Schloss Fahlburg wurde im 13. Jh. erbaut und „Turm zu Vall" genannt. Erst im Besitz der Herren von Zobel, gab es nach deren Aussterben Streitigkeiten unter den Erben. Es heißt dass der Minnesänger Oswald von Wolkenstein hier von Barbara Jäger gefangen gehalten wurde, so dass er Lieder verfasste in denen er sich über Folterungen beklagte.
1597 wurde die Fahlburg von Jakob Andrä von Brandis erworben, der sie bis 1640 in ein Renaissanceschloss umbaute.
Fotograf: Claudia Pichler

Der heutige Besitzer ist Graf Jakob von Brandis, ein Nachfahre des Geschlechtes der Grafen von Brandis.  Es finden im Schloss Hochzeiten, Tagungen und Konzerte statt.

Ruhe und Erholung suchenden Gästen bieten sich vielfache Unterkunftsmöglichkeiten, vom Privatquartier bis zum 3 – Sterne – Hotel. Dank der familiären Aufnahme und aufmerksamen Betreuung fühlt sich hier jeder Gast in dem milden Klima und der herrlichen Landschaft wohl.

Das kulturelle und sportliche Leben der Gemeinde wird von zwei Musikkapellen mit vielen Untergruppen, fünf Freiwilligen Feuerwehren sowie mehreren Freizeitvereinen und Organisationen belebt.

 

23.32:563:0.44983100891113